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Dersums Bürgerbaum (Dr. Heinz Spranger)

Das Jahr 2004 ging mit allen seinen Aktivitäten in die Ortsgeschichte Dersums ein.
2004 wurde die Kulturgeschichte ‚Land – Zeit – Menschen – Leben’ veröffentlicht, die den geordneten Blick in die Vergangenheit gestattet. Dieses Jahr ist aber auch das Begründungsjahr für Dersums zentrales Kunstwerk auf dem Vorplatz der Kirche, „Der Bürgerbaum“.
Im Mittelpunkt der groß angelegten Planungen für das Jubiläums-Wochenende der Gemeinde (17. bis 19. September 2004) standen Errichtung und Enthüllung des so genannten Bürgerbaumes.
Die Edelstahl-Skulptur, stilvoll umgrenzt von künstlerisch passend bereiteten Sitzbänken aus den Werkstoffen Stahl und Holz, wurde auf dem neu gestalteten Kolpingplatz errichtet. Diese Kunst, mit der sich Dersum identifiziert, soll die Erinnerung an das Jahr 2004 des Ortes weithin sichtbar wach halten.

„Ich kann vor Begeisterung fast schon nicht mehr schlafen“, meinte Bürgermeister Hermann Schwarte gelegentlich der Vorbereitungen augenzwinkernd. Bei dem Bürgerbaum handele es sich um eine Arbeit, die die Entstehung und Entwicklung einer Gemeinde symbolisiere, erläuterte er. Demnach spaltet sich die etwa fünf bis sechs Meter hohe Edelstahlskulptur dreimal auf, bevor sie in der Krone mündet. Die Zahl drei steht für die historischen Stände Handwerk, Bauern, Klerus/Adel. Sie sollen das historisch begründete Wachstum des Ratswesens symbolisieren.
Die „Rinde“, die aus vielen einzelnen Stangen besteht, steht für die Entwicklung der einzelnen Familien im Ort. Alteingesessene „wachsen“ von der Wurzel bis in die Krone durch. „Zugewanderte“ werden durch seitlich zugeführte Stämme charakterisiert, die in den großen Stamm einmünden und sich mit ihm vereinigen.
Gestalterisches Ziel ist, die einzelnen Stangen als Zweige in ein dichtes Blattwerk münden zu lassen. Auf den Blättern, gefertigt aus Glas, können sich Dersumer Bürger mit ihrem Namen verewigen. Diverse Äste, Zweige und Blätter bleiben für spätere Nachkommen frei.
Ein Clou: Dem Konzept zufolge wird durch die Luftbewegung im gläsernen Blattwerk kein „leises Klingeln“ zu hören sein, weil die Blätter mit dem stahlwerkenen Baum innig verbunden sind.
Ein weiterer Clou: Die Sonnenstrahlen sollen durch die Glasblätter in die Spektralfarben zerlegt werden und so regenbogenartige Farben auf dem Platz erzeugen. Die Fertigung der Glasblätter erfolgte durch die Dersumer Firma Hero-Glas Veredelungs GmbH.